Aktion 60+

 

Ohne Frage: Die Deutschen nehmen ihre Schulen ernst und verfolgen intensiv ihre Arbeit.

Sie gilt als „Zukunftswerkstatt“ und ist für 80% des Intelligenzzuwachses unserer Kinder verantwortlich. In ihr entscheidet sich unser zukünftiges Leben.

Schulen und Hochschulen hängen eng miteinander und mit der Wirtschaft zusammen. Gerade heute , wo die Unternehmen unter einem steigenden Druck des globalisierten Weltmarkts stehen. Der rasante technische Fortschritt wirkt sich auf das gesamte Bildungswesen aus. Auch auf die Schulen an der Basis, die zu all dem noch die Kinder eingewanderter Familien bei ihrer Integration führen und fördern müssen.

Daraus ergeben sich fünf Aufgaben:

 

  1. Auf Studium und Beruf vorbereiten

Der Bedarf an hoch Qualifizierten, vor allem Ingenieuren, wächst. Auch die Ansprüche beim Start in das Berufsleben steigen. Das betrifft Studienanfänger und angehende Facharbeiter.

Aus den Unternehmen ist zu hören, Schulabgänger würden den höheren Anforderungen immer weniger gerecht. Die Folge: Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt und Bewerber auf der Straße, vor allem Kinder aus „bildungsfernen Familien“, deutschen und eingewanderten.

Die Gerechtigkeit verlangt und unser wirtschaftliches Interesse gebietet, alle zu fördern.

 

  1. „Soft skills“ entwickeln

Berufsausbilder und Lehrer belegen überzeugend die Unfähigkeit vieler Jugendlicher, zuzuhören, konzentriert zu arbeiten und sich höflich und diszipliniert zu verhalten.

Einst allgemeingültige Verhaltensweisen sind verloren gegangen und sind neu zu vermitteln.

 

 

  1. Technisches Interesse und Grundfertigkeiten vermitteln („pre-engineering“)

Computer und Internet faszinieren heute die Heranwachsenden. Basteln, Herstellen und die Reparatur kleiner Geräte, einst weit verbreitet, wird ihnen fremd. Damit geht die Praxisnähe verloren, die vergangene Generationen auf technische Berufe und Studiengänge vorbereitet hat. Angesichts des Bedarfs an Ingenieuren sind solche Interessen und Fertigkeiten zu fördern.

 

  1. Bildungsferne gewinnen

Familie ist – zunächst – Schicksal. Manchen Kindern haben die Eltern vor der Einschulung schon tausende Stunden vorgelesen, mit ihnen musiziert, gesungen und gespielt. Bei anderen: fast völlige Fehlanzeige. Diese Benachteiligung fangen Kindergärten nur zum Teil auf.

Zumindest die Grundschulen müssen an dieser Kompensation mitwirken.

 

  1. Einwanderer integrieren

Noch ungleicher sind die Chancen zwischen Kindern aus deutschen und Migrantenfamilien verteilt. Unsere Schulen nehmen Eingewanderte auf, auch wenn sie kaum Deutsch können.

Unseren Schulen fehlt es an erforderlichen Kapazitäten, um Sprachdefizite auszugleichen.

 

Soll das Bildungs-Gebäude nicht zusammenbrechen, braucht es einen neuen Stützpfeiler, die Generation 60+. Das sind z.B. Großeltern, vor allem aber Ruheständler, die mit der Erfahrung ihres Berufslebens, der Gelassenheit ihres Alters und einer sich immer wieder neu bestätigenden Liebe jungen Menschen zur Seite stehen. Sie machen, wie sie es selbst verstehen, ihre kostbare Zeit wertvoll - für die Gemeinschaft, unterrichten Lesen und Schreiben, machen Konversation mit Migranten, leiten Arbeitsgemeinschaften, spornen Träumer an und lehren Höflichkeit. Für ihren Einsatz aus ganzem Herzen werden sie belohnt. Wie oft mit einem Lächeln! „Zeit für Herzlichkeit“.  Im Innern hoffen sie auch, mit dem Wissen auch den Geist der Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit weiterzugeben.

Der Ertrag ist immateriell, aber messbar:

  • Motivation, Eifer und Disziplin, aber auch mehr Höflichkeit und Freundlichkeit, die sich auf die Atmosphäre in unserer Gemeinde auswirken,
  • Fähigkeit, konzentriert zu arbeiten, technisches Interesse und handwerkliche Fertigkeiten, gefördert in AGs , und
  • eine bessere Beherrschung der deutschen Sprache, die in zahllosen Einzelbetreuungs-Gesprächs- und Schreibtrainings-Stunden weiter entwickelt werden.

 

Wenn Sie auch mitmachen wollen wenden Sie sich bitte an Herrn H. Mehrer

 

Mehr über die Aktion 60+ können Sie hier nachlesen.

 

Ein Interview, das am 14. Juni 2010 um 12:30 Uhr auf SXX 4 (Kxxpxxxz-Radio) mit Herrn Mehrer geführt wurde, können Sie sich leider nicht anhören, da der Sender keine Genehmigung dafür erteilte!

 

Die Mitglieder der Aktion 60+

Ein Dankschreiben an die Aktion 60+ können Sie lesen, wenn Sie hier klicken!

 



Einladung zur Adventsfeier

Lieber Mitglieder der Aktion 60+, hier finden Sie die Einladung zur unserer Adventsfeier

 
„Zeit für Herzlichkeit“ ----Aktion 60 + Klasse 8
Geschrieben von: Helmut Mehrer   
Montag, den 13. März 2017 um 21:44 Uhr

Liebe Freunde,

 

mit einem stimmungsvollen, gelungenen und sympathischen Bericht hat Frau Grössl  uns allen, den Schülern und der Aktion 60+, eine große Freude gemacht.

Wir danken ihr sehr. Sie hat unsere Gedanken  „Zeit für Herzlichkeit“ und „Ein Lächeln spiegelt nicht nur eine angenehme Emotion wieder, es schafft sie“,  auch den Lesern ihrer Zeitung vermittelt. Wir können nur hoffen, dass sich viele davon anstecken lassen.

Den Beteiligten herzlichen Dank.

Helmut Mehrer

 

11022017

 
Es erwartet, mich Positives
Geschrieben von: Helmut Mehrer   
Dienstag, den 26. April 2016 um 18:47 Uhr

Brühler Aktion 60 + „Es erwartet, mich Positives“

Positive Motivation weckt Fähigkeiten

Die Sicht des Psychologen Peter Kruse

In zwei Monaten wird die Brühler Aktion 60+ auf acht Jahre Engagement an den Brühler Schulen zurückblicken.

Seit sechs Jahren wird sie dabei von dem Heidelberger Psychologen begleitet. Ständig neue Perspektiven des Zusammenlebens werden dabei beleuchtet.

Ging es im März um Erwartungen, die erfreuliche angstfreie Stimmung und den Schutz der Würde, stehen nun die Ziele im Mittelpunkt.

 

Zukünftige Fähigkeiten…

In aller Regel erfahren die Senioren, dass ein Schützling in dem einen oder anderen Fach Defizite hat.

Negatives lässt sich aber nicht einfach fassen und beheben.

Sinnvoller ist es, Lücken und Probleme in Fähigkeiten umzuwandeln, mit dem Schüler zu besprechen und sich auf Ziele zu einigen.

 

... und ihr Nutzen

Die Erfahrung zeigt dabei, dass junge Menschen in einem ersten Schritt solche Einigungen akzeptieren.

Sehr bald aber stellt sich die Frage nach dem Nutzen einer Fähigkeit. Ihr darf man nicht ausweichen.

Deshalb sollten die Vorteile einer Fähigkeit von Anfang und am besten gemeinsam formuliert werden.

 

Am Sinn dieses Vorgehens zweifelt zwar niemand, aber wie geht man vor?

Dies wird Peter Kruse mit den Brühler Senioren besprechen und …im Rollenspiel einüben.

Alle interessierten Mitbürgerinnen und –bürger (etwa) ab 60 sind herzlich eingeladen und werden gebeten, sich über die Homepage anzumelden: www.bruehler-aktion-60-plus.de.

Das Treffen findet in der Schillerschule statt und beginnt am Donnerstag, 12. Mai, um 16.30.

sr

 
Integration: Fremde zu Freunden machen
Geschrieben von: Helmut Mehrer   
Freitag, den 04. März 2016 um 09:11 Uhr

Brühler Aktion 60 + - Zeit für Herzlichkeit

„Integration: Fremde zu Freunden machen“  

17. März - Drittes Gespräch mit Coach Peter Kruse

Können Herausforderungen bereichern? Ja. Davon sind die Mitglieder von 60+ überzeugt. Bestärkt werden sie darin von den Kindern bestärkt, die sie betreuen, und von der Herzlichkeit, die sie immer wieder von Neuem erleben dürfen. Das galt von Anfang an nicht nur für Brühler, sondern auch für Migranten-Kinder, die ihnen von den Lehrern an den Schulen der Gemeinde anvertraut wurden.

Daran wird sich auch nichts ändern. Die große Zahl von Flüchtlingsfamilien, die nach Deutschland kommen, wird die Brühler Seniorinnen und Senioren in ihrer Haltung eher bestärken: Die Eltern sollen in die Offenheit und Freundlichkeit der Begegnungen einbezogen werden und zu Hause mit ihren Kindern Deutsch sprechen lernen. Auf die Dauer gelingt das Zusammenleben nur, wenn Fremde zu Nachbarn und Freunden werden.

Nachdem sich 60+ im Februar über Unterricht in Deutsch als „Zweitsprache“ informieren ließ, hat ihr Coach Peter Kruse vor, die neue Situation mit ihnen vertiefend zu erörtern.

Das Gespräch mit dem Heidelberger Psychologen und Theologen findet am 17. März, 16.30, in der Schillerschule statt. Mit der ihr eigenen Herzlichkeit lädt die Aktion alle ein, die zur Integration der Schutzsuchenden beitragen wollen. Neuinteressierte bittet sie um eine Ankündigung ihrer Teilnahme (06202/75 0 65 oder www.bruehler-aktion-60-plus.de)

sr

 
Pressespiegel
Geschrieben von: Helmut Mehrer   
Donnerstag, den 03. März 2016 um 18:58 Uhr

Hier können Sie nachlesen, was in den Zeitungen über die Aktion 60+ geschrieben wurde:

 

Schwetzinger Zeitung vom 15.11.2016

Schwetzinger Zeitung vom 03.03.2016

Schwetzinger Zeitung vom 23.02.2016

Schwetzinger Zeitung vom 25.01.2016

Schwetzinger Zeitung vom 05.11.2015

Schwetzinger Zeitung vom 14.04.2011

Schwetzinger Zeitung vom 21.02.2011

Schwetzinger Zeitung vom 09.02.2011

Schwetzinger Zeitung vom 21.02.2011

Schwetzinger Zeitung vom 24.01.2011

Schwetzinger Zeitung vom 22.12.2010

Schwetzinger Zeitung vom 13.12.2010

Schwetzinger Zeitung vom 08.12.2010

Schwetzinger Zeitung vom 13.11.2010

 
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