Präventionseinheit "Legale und illegale Drogen" in Zusammenarbeit mit Polizeikommissar Welker
Geschrieben von: Dorothea Schmidt-Schulte und Patrick Jakob   
Dienstag, den 07. Juli 2015 um 08:52 Uhr

 

Für die Schillerschüler der Klasse 8 gab es drei Tage „einen etwas anderen Unterricht“. Die Woche begann mit einer Präventionseinheit, bei der Polizeikommissar Welker anschaulich und ausführlich über legale und illegale Drogen informierte und mit den Jugendlichen ins Gespräch kam. 

  


Am Dienstag wurden um 12.00 Uhr die Schulsachen gegen Campingutensilien eingetauscht. Gemeinsam begab man sich zum Bootshaus des Wassersport-Vereins Brühl, um die folgenden Stunden in der Natur zu verbringen – gemäß des Präventionsbausteins der Schillerschule: Persönlichkeitsstärkung und Gesunderhaltung durch erlebnispädagogische Aktionen. Und erlebt wurde in der Tat Einiges. Nachdem gemeinschaftlichen Zeltaufbau wurden die zuvor im Hauswirtschaftsunterricht von Herrn Kohlroß gekochten Nudeln mit vegetarischer, sowie Hackfleischsoße verköstigt.


Als dann die Großkanadier des WSV aus dem Bootshaus geholt und zu Wasser gelassen wurden, waren die Schüler bereits ein wenig aufgeregt. Schließlich führte der Rhein zu diesem Zeitpunkt eine Menge Wasser und durch Sportboote und Containerschifffahrt kam es zu recht ansehnlichen Wellen am Einstieg. Nachdem die jeweiligen Besatzungen sich mit den Booten "Kollerkrotte" und "Kollerinsel“ vertraut gemacht hatten, kam es bei Temperaturen von 38 Grad schnell zu kleinen Seegefechten, bei dem kein Auge trocken blieb. Nun war auch dem letzten bewusst, warum das Mitführen von Mobiltelefonen untersagt wurde. Als die beiden Boote dann vor Anker gingen wurde diese Pause genutzt um sich entspannt, von den Schwimmwesten getragen, im Wasser treiben zu lassen. Auch dies war für die Jugendlichen eine ganz neue Erfahrung. Die drei Lehrkörper Frau Schmidt-Schulte, Herr Pinazza und Herr Jakob verwandelten sich ebenso zu Schwimmkörpern.


Nach einer kurzen Pause und dem Putzen der Boote wurden die 1er Kajaks zu Wasser gelassen. Aufgrund des schönen Wetters waren die Schüler risikofreudiger und waghalsiger als bei vorangegangenen Paddelaktionen und es kam zu mehreren Kenterungen mit anschließender Bergung von Paddlern, Booten und Paddeln. Auch hier hatten die Jugendlichen einen Riesenspaß und nicht wenige sind mit dem Paddelvirus infiziert worden. Ob dieses auch durch die Rheinschnaken übertragen werden kann muss die Wissenschaft abschließend klären.


Bis alle Boote aus dem Wasser waren und der Grill den Duft von Zucchini, Auberginen, Würsten und Putensteaks über das Gelände ziehen ließ, war es bereits 21.30 Uhr. Die Tische und Stühle wurden mit Blick auf den Rhein arrangiert und der aufgehende Mond, der sich auf dem Wasser spiegelte, schuf eine einzigartige Atmosphäre.
Obwohl Schüler und Lehrer in dieser Nacht eher wenig schliefen, waren sie bereits ab 6 Uhr mit Aufräumen und Abbau beschäftigt und waren bereits um kurz nach 9 wieder auf dem Wasser.
Abschließend lässt sich sagen: für tolle Erlebnisse muss man nicht durch halb Europa fahren, sondern kann auch die Schätze vor der eigenen Haustür entdecken. Die Klasse 8 bedankt sich ganz herzlich beim Wassersportverein Brühl für das Bereitstellen des Vereinsgeländes und der Boote. Es war ein einmaliges und unvergessliches Ereignis.

 
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